Standort Auguste-Viktoria-Klinikum

Mit Hilfe sog. Bestrahlungsplanungssysteme ist es durch Zusammenarbeit von Medizinphysikern und Ärzten möglich, einen individuell auf den Patienten zugeschnittenen Bestrahlungsplan zu erstellen.

Mit ihm ist es möglich, Photonenstrahlung mit 6 MV und 15 MV Generatorspannung sowie Elektronstrahlung mit Energien von 6 MeV, 9 MeV, 12 MeV und 15 MeV zu erzeugen.

Für eine konformale Bestrahlung, d.h. für eine Bestrahlung, die präzise auf das Tumorvolumen angepasst wird und umliegendes, gesundes Gewebe weitestgehend ausblockt, steht ein integrierter 80er Multi Leaf Collimator (Lamellenkollimator) zur Verfügung.

Am Beschleuniger ist ein digitales Bildaufnahmesystem integriert, mit dem vor und während der Bestrahlung Aufnahmen gemacht werden (IGRT), um die genaue Lagerung des Patienten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.

Mit Hilfe sog. Bestrahlungsplanungssysteme ist es durch Zusammenarbeit von Medizinphysikern und Ärzten möglich, einen individuell auf den Patienten zugeschnittenen Bestrahlungsplan zu erstellen.

 

Grundlage hierfür sind CT-Schnittbilder, die zuvor im Planungs-CT angefertigt wurden. Die Bilder werden dann mit einer speziellen Planungssoftware bearbeitet. In die CT-Schnittbilder zeichnet der Strahlentherapeut das erkrankte Organvolumen ein. Zusammen mit Medizinphysikern wird dann das Bestrahlungskonzept in der Software umgesetzt.

 

Die Aufgabe des Medizinphysikers ist die Optimierung der individuellen Bestrahlungspläne, sodass die erkrankte Region optimal erfasst wird und es die gesamte verordnete Strahlendosis erhält. Gleichzeitig wird das umliegende Gewebe geschont, sodass möglichst wenige Nebenwirkungen auftreten.

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